Nibuur ist ein geringerer Fyn–Gott aus Primeyras Gefolge.
Als Primeyra stirbt wird Nibuur vom Echo dessen Seele überwältigt und aus Angst um seinen eigenen kleinen Schwarm flüchtet er sich in die Leere, so wie Primeyra selbst es einst tat.
Allerdings führt Nibuur sein Gefolge an einen so abgelegenen Ort, dass weit und breit kein Chaos mehr zu finden ist. Trotz aller Bemühungen seiner Anhänger weigert er sich, sich von dort wegzubewegen. Sein Gefolge ist emotional zu sehr an ihn gebunden, um ihn zurückzulassen, und würde die Reise ohne seine Magie nicht überleben.
Nibuur hat sich so sehr in seine Angst gesteigert, dass er dem Wahn verfällt und beschließt, dass er seinen Schwarm am besten schützen kann, in dem er nach dessen Tod all ihre Seelen in sich aufnimmt, um aus ihnen allen eine Einheit zu machen. Also lässt er seine Schützlinge verhungern, bis nur noch ein einziger Daeva namens Yatis übrig ist.
Yatis erkennt, dass Nibuurs Verstand gebrochen ist und beschließt, dass er die Dinge nicht so enden lassen kann. Er verwendet die Fyn–Magie seines Gottes gegen ihn und entzieht ihm damit das Leben, ehe er die Einöde verlässt und zu den Stürmen des Chaos zurückkehrt.
Nibuurs Lebenswille ist zu diesem Zeitpunkt von der Trauer um seine Verluste derart zerrüttet, dass er keinen Widerstand leistet und sich seinem Tod ergibt.