Das „erste Kind des Sturms“ und die erste aller Gottheiten war das erste bekannte Lebewesen, das aus dem Chaos heraus geboren wurde. Wie ein Echo folgte auf dieses Ereignis die Entstehung der Chaosgeborenen, die fortan die Leere bevölkerten.
Als seine Artgenossen begannen, sich gegenseitig das Leben zu nehmen, um dem lokalen Mangel an freier chaotischer Energie zu begegnen, ergriff es die Flucht in die noch unbewohnten Regionen der Leere und verteidigte seine schwächeren Geschwister nach Kräften.
Primeyra stieg als Erstes von den Rängen der Daeva ins Göttertum auf und war die erste Quelle der Fyn–Magie.
In seinem Gefolge befand sich unter anderem Fyndaryon, die Schöpfergottheit, die nach dem Tod ihres Beschützers mit dessen freigesetzter Magie die erste Welt schuf.
Der Tod Primeyras hatte noch weitere Auswirkungen.
Nibuur wurde vom Echo dessen Seele überwältigt und von Sorge um seinen eigenen Schwarm erfüllt, sodass er sich mit ihm weit in die Leere flüchtete. Vor Angst verfiel er dem Wahn und hätte damit sein gesamtes Gefolge zum Tode verdammt, wenn Yatis, der letzte Überlebende, ihm nicht die Lebensenergie geraubt hätte, um mit der dadurch gewonnenen Kraft als einziger Überlebender zu den Stürmen zurückzukehren.
Lethe ist von Primeyras Tod ebenso erschüttert, doch anstatt einer physischen Flucht zieht sie sich in ihren eigenen Verstand zurück und lebt fortan nur noch im Augenblick. Ihre Geisteshaltung verbreitet sich über ihre Magie und versetzt ihren Schwarm in eine Lethargie, die ihn wehrlos gegenüber anderen Chaosgeborenen macht.
Der Tod des ersten Kindes des Sturms und dessen Nachwirkungen für die Fyn–Götter bringen Yatis dazu, sich von dessen lebensorientierten Philosophie abzuwenden und stattdessen die Duro zu schaffen, die den Tod als Quelle ihrer Macht verinnerlicht.