Leere

Wenig ist bekannt über die Welt jenseits der Grenzen Fyndaryls.

Ihre Geschichte vor dem Erscheinen Primeyras, wenn es denn je eine gab, ist vermutlich für immer verloren. Oder vielleicht haben die chaotischen Stürme sämtliche Überreste einer früheren Existenz restlos vernichtet. Ebenso ist es möglich, dass das tobende Chaos die Nachwirkung der Ereignisse ist, die sich vor dem Erscheinen der Chaosgeborenen abgespielt haben.

Die Leere scheint keine Grenzen zu kennen und bietet den Kindern des Sturms unendlichen Raum, ihre eigene Existenz zu bestimmen. Trotzdem führt der rapide Anstieg ihrer Zahl immer wieder zu lokalem Mangel an ungebundenem Chaos, was zu den Überlebenskämpfen der frühen Chaosgeborenen und später zu den magischen Kriegen der Götter und Leviathana führt.

Einige von ihnen, allen voran Primeyra, traten die Flucht vor der Gewalt in die unbewohnten Regionen der Leere an, doch ihre Präsenz würde stets dafür sorgen, dass diese sich binnen kurzer Zeit mit neu entstandenen Artgenossen füllten.

Als das erste Kind des Sturms stirbt, entlädt sich eine gewaltige Explosion aus Fyn–Magie, die Fyndaryon erfasst. So entsteht die erste Welt in der Leere, Fyndaryl.

Seit ihrer Erschaffung wird sie von den meisten Chaosgeborenen in der Regel gemieden, da sie sie für gefährlich halten. Als die erste Welt dem Angriff der Nebelschlange standhält und sie dabei scheinbar vernichtet, erreicht die Nachricht über die Ereignisse selbst die dunkelste aller Domänen.

Dies führt dazu, dass Thulgoth sich gezwungen sieht, seinen Titel als Schrecken der Leere zu verteidigen und Fyndaryl zu vernichten. Kuze kann den Angriff mit Fyndaryons Unterstützung abwehren und zerrt den Schattengott in das Welteninnere.

Als Nibuur seinen Schwarm weit hinaus in eine tote Einöde der Leere führt, glaubt sein Gefolge, dort Stimmen zu hören und Gestalten zu spüren. Wer dem Tode nahe ist, spricht sogar davon, sie sehen zu können.

Es ist unklar, ob die „Diener der Leere“ echt sind oder eine Halluzination, die durch die Abgeschiedenheit und das Verhungern ausgelöst wird.

Yatis wird von der Erinnerung daran verfolgt, nachdem er seinen Gott ermordet hat und zu den Stürmen des Chaos zurückgekehrt ist. Erst als er zum Gott aufsteigt und die Duro erschafft, findet er inneren Frieden.

Blog Referenzen

Die Chroniken von Fyndaryl