Eine komplexe Lebensform der Chaosgeborenen.
Die Daeva waren die ersten Wesen, die zu abstraktem Denken, Reflexion und Vorausplanung in der Lage waren. Ihr Intellekt erlaubte es ihnen, sich trotz ihrer physischen Unterlegenheit gegenüber den Dämonen zu behaupten.
Die Daeva streben fortwährend nach mehr Macht, um ihr eigenes Überleben zu sichern, und schrecken vor nichts zurück, um sie zu erlangen. Verrat, Hinterhalt und Überwältigung schwächerer Gruppierungen sind für die meisten Daeva nur ein Mittel zum Zweck, weshalb ihre Verbündeten eine mindestens so große Gefahr für sie darstellen wie ihre Feinde.
Gegenüber den Dämonen sind sie zwar oft körperlich unterlegen, betrachten sich aber meistens aufgrund ihres Intellekts als die überlegene Lebensform.
Ein Daeva, der genug Macht erlangt, um das Chaos zu färben und seine eigene Magie zu erschaffen, wird als Gottheit bezeichnet. Daeva können die Magie eines Gottes einsetzen, wenn sie sich an die Färbung anpassen, sind dafür jedoch auf ihre göttliche Quelle angewiesen.
Yatis' Fähigkeit, seine Magie lange nach dem Mord an seinem Gott Nibuur einsetzen zu können, ist ein Sonderfall und liegt vermutlich darin begründet, dass der Gott keine Gegenwehr leistete und der Daeva ihm seine gesamte Lebensenergie entziehen konnte.
Daeva aus Primeyras Schwarm entwickelten einen deutlich weniger überheblichen Charakter und bauten sehr viel engere Verbindungen zu ihren ehemals dämonischen, jetzt tierischen Artgenossen auf, als sie es je in der Leere getan hatten. Fyndaryon gab ihnen deshalb die Bezeichnung „Sillva„, Wächter der Welt.
Daeva, die nach der Ankunft der ersten Titanin nach Fyndaryl kommen, nehmen Körper an, die an ihre jeweiligen Lebensumstände angepasst sind, um z.B. unter Wasser überleben zu können.