Eine komplexe Lebensform der Chaosgeborenen.
Anders als ihre Verwandten, die Daeva, zeichnen sich die Dämonen in ihrer Entwicklung nicht durch eine komplexere Intelligenz, sondern physische Überlegenheit aus.
Getrieben von ihren Instinkten und denen ihrer überwältigten Artgenossen, verstärkte die vom Chaos getriebene Entwicklung ihre Überlebensfähigkeit. Ob schärfere Krallen, härtere Panzerung, tödlichere Gifte oder schlicht überwältigende Kraft – die Vielfalt der dämonischen Gestalten ist schier unendlich. Auch friedliebendere Formen haben sich mit der Zeit entwickelt, die stattdessen Wege gefunden haben, potenzielle Angreifer abzuschrecken, zu betäuben, zu verwirren oder einen direkten Kampf anderweitig zu vermeiden.
Die Daeva setzten die Dämonen oft als entbehrliche Kampftruppen ein, da sie sich selbst aufgrund ihres Intellekts als wertvoller erachteten und die Zahl der dämonischen Chaosgeborenen die der Daeva bei Weitem in den Schatten stellte. Die Götter hielten an diesem Verhältnis fest und gingen noch einen Schritt weiter, als sie ihre dämonischen Truppen magisch verstärkten.
Ein Fehler, den sie bitter bereuen würden, denn auf diese Weise schufen sie unbeabsichtigt die Leviathana, die ebenfalls das Chaos färben und mit ihrer Magie eine Domäne beanspruchen konnten. Damit waren sie der Macht der Götter ebenbürtig, wenn sie auch nicht über das gleiche Ausmaß an Intelligenz verfügten. Sie besaßen jedoch genug Verstand, um einen tiefen Hass auf ihre Peiniger zu hegen und so wurden sie zu einer Geißel für die Götter und Daeva, die sie wie Werkzeuge behandelt hatten.
Das Erscheinen der Leviathana erschütterte die bis dahin ohnehin instabilen Machtverhältnisse des magischen Kriegs und begann eine neue Ära der Zerstörung, der sogar Primeyra zum Opfer fiel.