Chaos

Über die Quelle der Schaffenskraft, die einst die Leere mit unaufhörlichen Stürmen durchzog, ist ebenso wenig bekannt wie über den Ursprung der ersten Idee, aus der heraus Primeyra geboren wurde.

Die Geburt des ersten Kindes des Sturms hallte wie ein Echo durch die Leere und zog die Entstehung weiterer Chaosgeborener nach sich. Alle so entstandenen Wesen sind auf die Energien des Chaos angewiesen, um ihre Form aufrechtzuerhalten, und können sich weiterentwickeln, wenn sie genug davon konsumieren.

Der Tod eines Chaosgeborenen setzt dessen gebundene Kräfte wieder frei, die von seinen Artgenossen absorbiert werden können, doch in diesem Fall wird die Idee, aus der die verstorbene Kreatur geschaffen wurde, ebenfalls absorbiert, was die Form und den Charakter des Absorbierenden auf unvorhersehbare Weise beeinflusst.

Durch diese Vermischung von Ideen und die Ballung an chaotischer Energie entstanden schließlich die beinahe humanoiden Daeva und die animalischeren Dämonen. Als diese sich zu Göttern und Leviathana weitentwickelten, waren sie komplex und mächtig genug, das Chaos zu färben und so ihre eigene Magie zu schaffen.

Magie ist eine Form des Chaos und teilt deshalb dessen beschränkt berechenbare Natur. Wenn sie nicht durch eine Gottheit oder Leviathan aufrechterhalten wird, zerfällt magische Energie wieder in rohes Chaos.

Blog Referenzen

Die Chroniken von Fyndaryl