Fyndaryl

Die erste Welt, benannt nach ihrer Schöpfergottheit Fyndaryon.

Als das Erscheinen der Leviathana den magischen Krieg auf eine noch zerstörerischere Ebene hob und sogar Primeyra den Kämpfen zum Opfer fiel, wurde die womöglich friedliebendste aller Gottheiten von einer unvergleichlichen Menge an FynMagie durchströmt. Als diese auf dessen innigsten Wunsch nach einem Zufluchtsort vor dem mörderischen Konflikt der Chaosgeborenen traf, wurde Fyndaryl erschaffen. Die Gottheit Fyndaryon hörte auf zu existieren, war jedoch nicht gestorben.

Nach ihrer Erschaffung bestand Fyndaryl aus nichts als grasigen Hügeln, so weit das Auge reichte.

Fyndaryon erkundete sie anfangs mit Begeisterung, bis sein Leben schließlich von Einsamkeit bestimmt war. Unbewusst sendete er einen Ruf aus, der Ollimm und viele weitere Chaosgeborene aus dem Schwarm von Primeyra dazu verleite, sich in das innere seiner Schöpfung zu wagen.

Die Ankunft anderer FynGötter ließ zahlreiche neue Pflanzen überall auf der Welt entstehen. Diese neue Heimat bewohnten sie gemeinsam mit Dämonen, die durch einen drastischen Wandel ihres Wesens zu Tieren wurden, und Daeva, die ein ganze neues Verhältnis zu ihren Artgenossen entwickelten und fortan als Sillva bezeichnet wurden. Sogar Leviathana fanden hier ein friedliches Zuhause.

Diese friedliche Zeit des Aufblühens wird als Eden bezeichnet – der Garten der Götter und endete, als Kuzes Erscheinen sintflutartige Regenfälle auslöste.

Das meiste Wasser versickerte in den Böden Fyndaryls, doch die Quelle der Agua hatte mit ihrer widerwilligen Ankunft dafür gesorgt, dass Flüsse und Seen nun ebenfalls das Landschaftsbild prägten.

Es ist nicht bekannt, wie oder warum die erste Welt die Magie der Nebelschlange absorbieren konnte anstatt davon vernichtet zu werden.

Fyndaryls Lebensraum veränderte sich drastisch nach dem Fall von Thulgoth dem Schatten, der von Kuze in die Tiefe des Meeres gerissen wurde, um ihn so zu vernichten. Stattdessen schuf die Nebelschlange eine hohe Konzentration an Noctis, die das Meer vergiftete und für sie und ihr eigenes Gefolge unbewohnbar machte.

Seitdem trägt die große See den Namen Mar-Thulgoth – Schattengrab.

Blog Referenzen

Die Chroniken von Fyndaryl